Die GP Dres. Weil stellt sich mit ihrem gesamten Leistungsspektrum incl. betriebsärztlicher Tätigkeit vor. 

Reisemedizin

Denken Sie an Ihre persönliche Reisevorsorge, wir beraten Sie gerne individuell!

Sie freuen sich auf Ihren wohlverdienten Urlaub. Saubere Strände, ewige Sonne, gutes Essen, viel erleben!

Mit der richtigen Vorsorge lassen sich die meisten Krankheiten auf Reisen vermeiden.

Den wirksamsten Schutz bieten Impfungen. Generell sollte der für Deutschland empfohlene Impfschutz vorhanden sein! 

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Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten

Eine geplante Reise ist eine gute Gelegenheit seinen Standardimpschutz überprüfen zu lassen und sich über weitere Reiseimpfungen zu informieren.

Eine Beratung über den richtigen Impschutz und weitere Vorsogemaßnahmen sollte spätestens 6 Wochen vor Reiseantritt erfolgen! Bei Pflichtimpfungen (z.B. Gelbfieber) kann zudem ein festgelegter Zeitraum zwischen letzter Impfung und Einreise vorgeschrieben sein.

Benutzen sie doch für unsere erste Information über ihre Reise unseren Onlinefragebogen und vereinbaren Sie anschließend einen Termin für die ausführliche Beratung in unserer Praxis.

Beratungen und Impfungen für Auslandsreisen sind häufig keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Einzelne Kassen übernehmen jedoch die Kosten für Reise-Impfungen . 

Vermeidung von Durchfallerkrankungen

Vermeidung von Durchfallerkrankungen Nur frisch gegarte Speisen und Schalenfrüchte (z.B. Orangen, Bananen) essen, keinen Salat oder ungeschälte Früchte. Entscheidend ist die Regel: "Boil it, cook it, peel it - or forget it!" Größte Vorsicht ist bei Speiseeis geboten; bei Getränken: Keine Eiswürfel!· Mineralwasser und Limonaden nur aus geschlossenen Original-Flaschen akzeptieren (auch im Hotel!). Reisetauchsieder mitnehmen, um Wasser abkochen zu können. In die Reise-Apotheke gehören: Metoclopramid-Tropfen, Loperamid-Tabletten. Bei Durchfall "WHO-Trinklösung" trinken, um den Wasser- und Salzverlust auszugleichen. Konzentrat für die "WHO-Trinklösung" gibt es in Apotheken. (z.B. Elotrans â)Antibiotika bei Durchfall nur nach ärztlicher Verordnung einnehmen. Hinweis: Die "WHO-Trinklösung" läßt sich auch leicht selbst herstellen: 40 Gramm Zucker, 1 Teelöffel (3,5 g) Kochsalz und 1/2 Teelöffel Backpulver (enthält Kalium) in 1 Liter frisch abgekochtem Wasser auflösen und in einem verschlossenen Gefäß abkühlen lassen. Bei Durchfall trinken, um den Flüssigkeits- und Salzverlust bei wässerigem Stuhlgang auszugleichen.

Vermeidung von Insektenstichen (Expositionsprophylaxe)

Die konsequente Anwendung der Maßnahmen zur Vermeidung von Insektenstichen kann das Risiko einer Malaria, aber auch von anderen durch Insekten übertragenen Erkrankungen (z.B. Dengue-Fieber) erheblich verringern. Sie ist die einzige echte risikofreie Kausal-Prophylaxe:Die Anopheles-Moskitos, die Malaria übertragen können, stechen praktisch nur in der dunklen Tageszeit (Dämmerung und Nacht). Deshalb sollten Reisende in klimatisierten und durch Mückennetze gesicherten Räumen oder unter einem weiten Moskitonetz schlafen, das den Körper nirgends berührt.Einreiben unbedeckter Hautstellen mit mückenabweisenden Mitteln (Repellents mit den Wirkstoffen DEET (z.B.Anti Brumm® oder No-bite®) Dabei ist zu beachten, daß diese Mittel durch starkes Schwitzen schnell ihre Wirkung verlieren können und beim Baden abgewaschen werden. Deshalb müssen sie immer wieder neu aufgetragen werden.

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 Nach Sonnenuntergang im Freien möglichst helle Kleidung (dunkle Kleidung zieht Moskitos an) tragen, die Arme und Beine vollständig bedeckt. Aufenthalt in mückensicheren Räumen (Klimaanlage,Fliegengitter)

Die zusätzliche Verwendung von Insektenvertilgungsmitteln (Insektiziden) in Aerosolen, Verdampfern, Räucherspiralen ("mosquito coils") u.ä. sowie zur Imprägnierung von Moskitonetzen bietet einen zusätzlichen Schutz.Die Expositionsprophylaxe gegen die vorwiegend nacht- und dämmerungsaktiven Anophelesmücken ist angesichts der Resistenzentwicklung bei der Chemoprophylaxe besonders wichtig.

 

Chemoprophylaxe

Auch bei strikter Einhaltung der Einnahmevorschriften zur Chemoprophylaxe ist ein absolut sicherer Schutz vor Malaria nicht gewährleistet! Chemoprophylaxe muß stets mit richtigem Verhalten zur Vermeidung von Mückenstichen verbunden werden. Fieber unklarer Ursache im Zeitraum von 1 Jahr nach Rückkehr könnte auf Malaria hindeuten. Der behandelnde Arzt muß dann auf diese Möglichkeit unbedingt hingewiesen werden, da die Symptome unspezifisch sind (z.B. grippeähnlich) und oft nur schwer als Malaria zu erkennen sein können.Die Entscheidung über die Art der Malariaprophylaxe muss anhand des konkreten Reisezieles sowie der Reisezeit und der Reisedauer vom Arzt individuell getroffen werden, unter Berücksichtigung u.a. von Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten und Medikamenteneinnahme. Reisende mit Vorerkrankungen: Folgende Kontraindikationen sind grundsätzlich zu beachten

 

 

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